Diverse

Diverse investigates an increasing stroke contrast on a humanist sans serif. The three families — Diverse A, B, C — represent an exclusive section of Gerrit Noordzij’s model of contrast (The Stroke), produced with the latest font technology. After six years and several drawbacks, this dedicated project led to 36 fonts, three contrast models, six weights and true italics. All families share the same skeleton, inspired by early humanist designs like Johnston and Gill Sans. This skeleton determines the stroke of the broad-nib pen that shapes the letterforms using variations in orientation. Each family applies a different imprint that defines the stroke contrast — a lively monolinear (Diverse A), a subtle contrast (B) and a high contrast in C. In addition to the contrast variety, Diverse includes an extended list of OpenType features, which replace the calligraphic appearance with geometric forms. The diversity of the typographic system makes Diverse a multifunctional tool — designed both for reading in small sizes (see optical corrections) and chunky headlines.

Related families:

Diverse A

Diverse B

Dominik Thieme
Release 2022
Version 1.000 (February 2022)
36 Styles
3 Families
1356 Glyphs
33 OT Features
Single Style Base Price €75
Collection Price from €540

Diverse C

Light
Light Italic
Regular
Italic
Medium
Medium Italic
Bold
Bold Italic
Extrabold
Extrabold Italic
Black
Black Italic
Size 288px
Leading 80%
BRAUSE*GmbH&Co
Size 288px
Leading 80%
theROMANS(A).(2).fountain.
Size 144px
Leading 90%
¿QUESTION?ÆSTHETICS 17thCentury:Ornamentic Style&Letter–Manual №5
Size 72px
Leading 100%
[1].LAMY [2].edding [3].PARKER [4].Kaweco [5].MONT BLANC [6].Pelikan [7].SAILOR [8].rotring [9].PILOT
Size 24px
Leading 120%
The geometric point is an invisible thing. Therefore, it must be defined as an incorporeal thing. Considered in terms of substance, it equals zero. Hidden in this zero, however, are various attributes which are “human” in nature. We think of this zero—the geometric point—in relation to the greatest possible brevity, i.e., to the highest degree of restraint which, nevertheless, speaks. Thus we look upon the geometric point as the ultimate and most singular union of silence and speech. The geometric point has, therefore, been given its material form, in the first instance, in writing. It belongs to language and signifies silence. In the flow of speech, the point symbolizes interruption, non-existence (negative element), and at the same time it forms a bridge from one existence to another (positive element). In writing, this constitutes its inner significance. Externally, it is merely a sign serving a useful end and carries with it the element of the “practical-useful” with which we have been acquainted since childhood. The external sign becomes a thing of habit and veils the inner sound of the symbol. The inner becomes walled-up through the outer. The point belongs to the more confined circle of habitual everyday phenomena with its traditional sound, which is mute. The sound of that silence customarily connected with the point is so emphatic that it overshadows the other characteristics. All appearances that are traditionally familiar because of their singular expression, become mute to us. We no longer react to their appeal and are surrounded by silence; so we succumb to the deadly grip of “practical-efficiency”.
Size 14px
Leading 120%
Schrift und schriftliche Kommunikation sind heute aus fast keinem Bereich des täglichen Lebens – und hierzu zählt seit dem 20. Jahrhundert die Bildende Kunst ganz selbstverständlich – mehr wegzudenken. Eine sehr grundlegende Definition des Begriffs des Schreibens stammt von Karl Kogler, der erklärt: „Schrift zeichnet [...] akustische Sprachzeichen mittels konventionalisierter skripturaler Zeichen auf, um beim Akt der Datenrezeption (durch Lesen) wieder in akustische Sprachzeichen transformiert zu werden.“¹² Diese Erklärung drückt zunächst sehr genau aus, was Schrift in erster Linie ist. Im Zusammenhang mit den Inhal- ten dieser Arbeit erscheint die Aussage allerdings zu theoretisch und lässt die Bezüge auf die Vielseitigkeit der Verwendung von Schrift vermissen. Zum besseren Verständnis desjenigen Mediums, dessen vielfältige Verwendungs- und Aussagemöglichkeiten zu dieser Arbeit geführt haben, bedarf es einiger weiter- führender Denkansätze zur Begrifflichkeit von Schreiben und Schriftlichkeit. Im Folgenden werden zwei beispielhafte Ansätze zum Prozess des Schreibens einander gegenübergestellt, welche anschließend kommentiert und auf ihre Anwendbarkeit in Verbindung mit dem Kunstschaffen projiziert werden. Zur allgemeinen Definition des einfachen Schreibbegriffs möchte ich zunächst R. Klappenbach und W. Steinitz anführen, die im „Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache“¹³ vier wesentliche Momente des Schreibens aufzeigen: (1) Das Niederlegen von Buchstaben in einer bestimmten Reihen- folge, also die Tatsache, dass der Ausdruck Schreiben einen Prozess oder eine menschliche Tätigkeit bezeichnet. (2) Das Ziel dieses Prozesses, welches mit der Produktion eines sinnvollen Textes gleichgesetzt wird. (3) Die Bestimmtheit der Produktion durch das Produkt. (4) Die Bestimmtheit des Produkts durch die Person des Schreibers. Die beiden in Punkt (1) und (2) genannten Eigenschaften Zusammenhang und Sinn betreffen hierbei Form und Inhalt. Der Form nach ist das Produkt eines Schreibvorgangs zusammenhängend, dem Inhalt nach stellt es etwas Sinnvolles dar. Die Ausführungen von Klappenbach/ Steinitz gehen einen Schritt weiter als die Definition Koglers und stehen beispielhaft für eine häufig anzutreffende Terminologie des Schreibens als ein Prozess menschlicher Tätigkeit mit dem Ziel der sinnvollen Textproduktion. In ihrer Entwicklung zu Beginn des 20. Jahrhunderts geht die Schrift allerdings weit über das Ausgerichtetsein auf einen sinnvollen Text hinaus, ja der Begriff Sinn selbst gerät in einen Zustand der Ungeklärtheit. Der Schreibprozess wird mehr und mehr zum Ausdruck innerer Verfasstheit. Ein wichtiger Schritt ist in diesem Rahmen die Ausdruckskraft der „Ecriture automatique“, die weniger den durch Bewusstsein geprägten Sinn als vielmehr den im Unbewussten entstehenden, scheinbaren Unsinn ausdrückt. Eine wesentlich kritischere und angesichts der Entwicklungen des 20. Jahrhunderts tiefer greifende Untersuchung stammt von Sylvia Scribner und Michael Cole Ihre Kritik an den gängigen Untersuchungen zum Schreibprozess de- monstrieren sie anhand von drei Voraussetzungen, welche ihren Untersuchungen in der Regel zu Grunde liegen: (1) Verschiedene Funktionen, die mit dem Schreibakt verbunden sein können, werden als dem Schreibakt äußerlich angesehen und sind also zu vernachlässigen. (2) Der Schreibprozess wird mit der Produktion eines Textes gleichgesetzt, obwohl Schreiben nicht notwendigerweise einen Text zum Ziel haben muss. (3) Den wissenschaftlichen Analysen liegen ausschließlich expositorische Texte zu Grunde, so dass sich die Vorstellung von Schreiben lediglich an dem sogenannten Transaktionalen Schreiben orientiert. Die Kritik von Scribner/Cole richtet sich unter anderem gegen Untersuchungen zu Schreibprozessen, die ausschließlich solche Prozesse berücksichtigen, in denen Gedanken schriftlich zum Ausdruck gebracht werden. Sie stellen ganz richtig fest, dass bei solchen Untersuchungen nicht berücksichtigt wird, dass durch den Prozess des Schreibens auch (spontane) Gefühle, Affekte, Einstellungen, Bewertungen, Meinungen, Auffassungen, Hoffnungen, Wünsche, Befürchtungen, Vorstellungen, Fantasien und vieles mehr zur Darstellung kommen können. Die Autoren begreifen als eine Möglichkeit des Schreibens auch die Exteriorisierung innerer Zustände. Neben Gedanken werden dadurch Gefühle, Meinungen, Einstellungen usw. zum Ausdruck gebracht. Das Schreiben wird zum Mittel der Expression. In einem weiteren Kritikpunkt greifen Scribner/Cole die allgemein vorausgesetzte Ansicht an, dass die diversen Funktionen des Schreibens dessen Prozess. Diese vom Unterbewussten gesteuerte Form des Schreibens („automatisches Schreiben“) wurde von den Surrealisten um André Breton entwickelt, um Texte, aber auch Zeichnungen in tranceartigem Zustand „niederzuschreiben“. Man versteht darunter v.a. den spontanen Ausdruck innerer Erregtheit ohne kontrollierende oder korrigierende Verstandestätigkeit. Vgl. hierzu auch Kap.II, 7. 15 Scribner, Sylvia, Cole, Michael, Unpacking literacy. In: Whiteman, Marcia F. (Hrsg.), Variation in writing.

Characterset (1356)

Uppercase

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Lowercase

abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

Uppercase Accents

ÁĂǍÂÄÀĀĄÅǺÃẠÆǼĆČÇĈĊÐĎĐÉĔĚÊËĖÈĒĘẸẼĞǦĜĢĠĦĤIJÍĬǏÎÏİÌĪĮĨJĴĶĹĽĻĿŁŃŇŅƝŊÑÓŎǑÔÖÒŐŌỌÕǪØǾŒÞŔŘŖŚŠŞŜȘṢẞƏŦŤŢȚÚŬǓÛÜǗǙǛǕÙŰŪŲŮŨỤẂŴẄẀÝŶŸỲȲỸŹŽŻ

Lowercase Accents

áăǎâäàāąåǻãạæǽćčçĉċðďđéĕěêëėèēęẹẽəğǧĝģġħĥıíĭǐîïìijīįĩȷjĵķĸĺľļŀłńʼnňņɲŋñóŏǒôöòőōọõǫøǿœþŕřŗśšşŝșßſŧťţțúŭǔûüǘǚǜǖùűūųůũụẃŵẅẁýŷÿỳȳỹźžż

Punctuation

({[¡¿⸘‚„«‹-­–—_¦·•|⸫\⸪/.,:;…›»“”‘’"'!?‽]})

Mathematical Signs

+−×÷=≠><≥≤±≈~¬⋮^◊∞∅∫Ω∆∏∑√µπ∂%‰

Currency

$¢£€¥₤₨₩₽ƒ₿¤

Symbols

@&№℀℁℅℆¶§*©®™°†‡ℓ℮

Figures

0123456789

Fractions

½⅓¼⅛⅔¾⅜⅝⅞

Arrows

↑↗→↘↓↙←↖⤢⤡⤓↥↦⇤↰↱↲↳⟲⟳🔄

Shapes

⬤◯⬛⬜■□▼▽▲△◀◁▶▷◆◇●○⏩⏪⏫⏬░▒▓☐☑☒✓❌★☆☻☺♥♡⚑⚐

OpenType Features (33)

Small Capitals

Language

Small Capitals From Capitals

LANGUAGE

Case-Sensitive Forms

¡A-A(B)@C

Contextual Alternates

-> 0x0

Standard Ligatures

ff fi fl ft ffi ffl fft

Ordinals

1a 2o

Numerators

Abc123

Denominators

Abc123

Subscript

Abc123

Superscript

Abc123

Fractions

121/123 Abc/Abc

Slashed Zero

1000

Tabular Figures

54+12%=60,48$

Stylistic Set 1

aáăǎâäàāąåǻãạ

Stylistic Set 2

ğǧĝģġ

Stylistic Set 3

jjĵij

Stylistic Set 4

tţťŧț ft fft

Stylistic Set 5

uúŭǔûüǘǚǜǖùűūųůũụ

Stylistic Set 6

ĞǦĜĢĠ

Stylistic Set 7

Q

Stylistic Set 8

↑↗→↘↓↙←↖

Stylistic Set 9

&

Stylistic Set 10

*

Stylistic Set 11

(A). (B). (C). (→). (1). (2). (3).

Stylistic Set 12

(A) (B) (C) (→) (1) (2) (3)

Stylistic Set 13

[A]. [B]. [C]. [→]. [1]. [2]. [3].

Stylistic Set 14

[A] [B] [C] [→] [1] [2] [3]

Afrikaans, Albanian, Asu, Basque, Bemba, Bena, Breton, Catalan, Chiga, Colognian, Cornish, Croatian, Czech, Danish, Dutch, Embu, English, Esperanto, Estonian, Faroese, Filipino, Finnish, French, Friulian, Galician, Ganda, German, Gusii, Hawaiian, Hungarian, Icelandic, Inari Sami, Indonesian, Irish, Italian, Jola-Fonyi, Kabuverdianu, Kalaallisut, Kalenjin, Kamba, Kikuyu, Kinyarwanda, Koyraboro Senni, Koyra Chiini, Latvian, Lithuanian, Lower Sorbian, Luo, Luxembourgish, Luyia, Machame, Makhuwa-Meetto, Makonde, Malagasy, Maltese, Manx, Meru, Morisyen, Northern Sami, North Ndebele, Norwegian Bokmål, Norwegian Nynorsk, Nyankole, Oromo, Polish, Portuguese, Quechua, Romanian, Romansh, Rombo, Rundi, Rwa, Samburu, Sango, Sangu, Scottish Gaelic, Sena, Serbian, Shambala, Shona, Slovak, Slovenian, Soga, Somali, Spanish, Swahili, Swedish, Swiss German, Taita, Tasawaq, Teso, Tongan, Turkish, Upper Sorbian, Uzbek, Volapük, Vunjo, Walser, Welsh, Western Frisian, Yoruba, Zarma, Zulu

Language Coverage
Basic Latin
Latin-1 Supplement
Latin Extended-A

Purchase Diverse C

1. Select a license

Looking for a usage beyond standard licensing? We offer Logo, App, Corporate, Student Licenses and more upon request. Please contact us for more information.

2. Select company size of Licensee

The Client is always the Licensee. For more detailed information about licensing please refer to our information section.

Your Cart is empty 💭

Please select a license